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Hausbootferien Nordirland 2010

Für eine Woche fuhren 4 Würmlitaucher-Mitglieder an den Erne in Nordirland um ein paar Angeltage vom Hausboot aus zu geniessen. Bei prächtigem Wetter und super Stimmung wurden über 30 Hechte und ebenso viele Barsche erbeutet. Wie schon 2008 war es Christoph vorbehalten, eine wunderschöne Irland-Forelle zu landen.

Die vier Würmlitaucher-Jungs Thomas, Ralph, Christoph und Stefan begaben sich früh morgens des 15. Mai 2010 mittels PW via Oberlunkhofen und Bremgarten zum Flughafen Zürich-Kloten. Noch schnell ein Foto und rein zu den Check-in-Schaltern, Gepäck aufgeben und einen Kaffee geniessen. Des öftern begegnete man anderen Fischertrupps, gut sichtbar an den langen Gepäckrohren, anscheinend war man nicht alleine mit der Idee, in Irland ein paar Hechte zu ergattern. Nach einem angenehmen SwissFlug bei tollem Wetter landeten die Jungs wohlbehalten und voller Vorfreude in der irischen Hauptstadt. Schnell war der verantwortliche Buschauffeur ausgemacht. Die Mitteilung: wartet mal 45 min, deutete aber auf einen zeitraubenden Transfer nach Nordirland hin. Kurzer Hand wurde eine Flughafenbar aufgesucht und das erste Harp verdrückt. Neuer Versuch beim Chauffeur, immerhin konnte das Gepäck mal verladen werden, aber weiterhin warten, es sind noch ein paar ältere deutsche Herren unterwegs, die gilt es abzuwarten. Nach gut anderthalbstunden startete der Bustransfer Richtung Norden. Das ältere Modell und die nicht mehr ganz neuen Strassen führten dann zu einer recht unangenehmen Fahrt Richtung Marina. Nach einem Halt in Belturbet, wo 2 Gruppen den Bus verliessen, war dann die Bootsbasis von Manor House erreicht. Schnell Gepäck raus und zur Rezeption eilen um schnell das Boot zu bekommen. Die Noble Duke stand schon bereit samt grossen Beiboot und Aussenboardmotor. Eine kurze Einweisung, eine kurze Erkundungsfahrt und Kapitän Ralph fuhr raus auf den grossen See, Richtung Süden. Bereits wurden die ersten Wobbler ins Wasser gelassen, denn wer wollte schon unnötig Zeit verlieren, her mussten sie, die Hechte. Das erste Tagesziel war erreicht, die Bootsleinen festgezurrt, das Nachtessen konnte gekocht werden. Nach dem Nachtessen noch ein paar Würfe und schon waren die ersten, leider recht kleinen, Hecht am Ufer.

Die folgenden Tage liefen dann stets nach demselben Muster ab, kurz gesagt, fischen, essen, fischen, oder etwas detaillierter:

06:00 h Frühfischen mit dem Beiboot, 09:00 Frühstück, 10:00 h ablegen mit dem Hausboot und Schleppen vom Hausboot aus. 13:00 h Mittagssnack auf dem Hausboot und anschliessend weiterschleppen, gegen 17:00 h Uebernachtungsort erreicht anschliessend mit Beiboot rausfahren, gegen 19:30 h Nachtessen und anschliessend angeln vom Steg bis Sonnenuntergang, ab 22:00 h Jassen (Bug gegen Heck), Nachtruhe gabs gegen Mitternacht.

Die Wochenroute führte von Fermanagh Richtung Süden bis Belturbet und wieder hinauf zur Manor House Marina. Dreimal wurde während der Woche der Lebensmittelvorrat ergänzt. Ansonsten war man meistens alleine mit der Natur. Der Erne ist ein sehr ruhiger Fluss, wo man nur selten an Dörfern oder Städtchen vorbeikommt, auch der Bootsverkehr ist, vorallem im Mai, sehr bescheiden.

Die Fangerfolge dürfen sich jederzeit sehenlassen, so wurden 32 Hechte in den Grössen von 40cm bis 80cm gefangen, dazu weit über 30 Barsche, jedoch allesamt recht klein, da man ihnen ausnahmslos nur am Bootssteg nachgestellt hat. Ein Highlight war sicherlich die 48cm lange Brown Trout von Christoph. Wiederum gelang es also, vom Hausboot aus mit einem Hechtköder eine wunderschöne Forelle zu landen. Anzufügen ist, dass sämtliche Fische wieder im Erne unterwegs sind, Catch and Release ist das Motto der Würmlitauchertruppe.

Am Samstag früh gings zuerst mit dem Transferbus nach Dublin und dann mit einem Swissflug zurück nach Zürich. Erwähnt werden muss, dass auch Iren sehr pünktlich sein können, denn der Transferbus fuhr wie abgemacht um 06:30 h vor.

Was das kommende Jahr allenfalls bringt, wird sich dann im Herbst zeigen, wenn möglicherweise die eine oder andere Idee diskutiert wird. Dieser Tripp jedenfalls hat wiederum gezeigt, dass eine solche Woche grossen Spass und Fun macht.

Bilder findet ihr in unserer Galerie.