Vereinsmeisterschaft 2025
Samstag - Anreise mit Kameradschaft und geselligem Vereinsleben
Am Samstagmorgen um punkt 08:45 Uhr traf sich eine wackere Gruppe aus fünf Vereinshelden – drei Jungs zogen es vor später oder gar erst am Folgetag anzureisen. Mit 2 Fahrzeugen ging los Richtung Melchsee-Frutt. Ein Zwischenstopp beim Volg in Obfelden durfte dabei natürlich nicht fehlen – schliesslich lebt der wahre Fischer nicht von Luft und Liebe allein! Trotz Luzerner Verkehrschaos schafften es alle rechtzeitig nach oben und das Abenteuer konnte offiziell losgehen.
Der Empfang wurde gebührend zelebriert: Raus mit dem Gepäck und ran an den Apéro! Mit gestärkten Nerven und voller Vorfreude machte sich der Tross auf zur Wanderung zum Tannalpsee. Die Aussichten? Postkartenreif! Das Essen im gleichnamigen Restaurant? Wohlverdient. Nach der Rückkehr – einige mit Coupe, andere mit kühlem Bier bewaffnet – trudelte auch das sechste Mitglied ein und die hungrige Truppe stürzte sich auf das Vier-Gänge-Nachtessen, Im exklusiven ‘Vereins-Stübli’ wurden ehrgeizige Pläne Gut der eine oder andere haderte schon am Vorabend mit dem See, welcher in der Vergangenheit mehr zu Ärger als Freude Anlass gab. Nochmals andere grübelten bis tief in die Nacht hinein, ob die Küchenhilfe nun Mexo-Mix oder Thermo-Mix heisst.
Sonntag: Der frühe Fischer … schläft manchmal trotzdem
Am grossen Tag wuchs das Rudel auf volle Mannschaftsstärke an. Einige tapfere Fischer standen bereits um 6:45 Uhr am Ufer und fuchtelten ambitioniert mit den Ruten durchs Morgengrauen, während es andere erst einmal ans Frühstücksbuffet zog. Man munkelt, der ein oder andere Kollege kämpfte dort nicht mit Fischen, sondern mit seinem Magen…
Gegen 9 Uhr sammelte sich die Bande dann vollzählig nach dem Frühstück am Wasser. Christoph legte mit dem allerersten Fang vor und erbeutete eine erste Forelle - sie gehört aber in die Kategorie: Athlet - womit der Wettkampf lanciert war.
Das Wetter? Windig. Der See? krautig. Zusammenfassend: nicht wirklich fangfreundlich – aber immerhin: Zwischendurch zuckte mal ein Egli am Silch, reichte am Ende aber kaum für Lorbeeren oder gar den Vereinspokal.
Um 14 Uhr dann das bittere Fazit: Die Beute war, sagen wir, sehr konservativ kalkuliert – die Filetiermesser mussten nicht glühen vor Arbeit! Es folgte ein letzter, standesgemässer Apéro-Kaffee, ein Gruppenfoto und schon war das grosse Fischen 2025 Vergangenheit.
Meisterschaft – Rangliste und Fazit
Meisterschaftsergebnis
- Platz: Stefan Abt - Grösster Fisch (2 Forellen)
- Platz: Thomas Abt - 1 Forelle
- Platz: Christoph Staubli - 1 Forelle (erster Fisch des Tages)
- Platz: restliche Mitglieder
Ausblick: Der Melchsee – atemberaubend schön. Fischereitechnisch? Nun… ausbaufähig. Wie so oft konnte der Trupp trotz der mageren Ausbeute auf eine sehr schöne Vereinsmeisterschaft zurückschauen. Die Kameradschaft, das gute Essen, das herrliche Wetter am Samstag und die gemeinsamen Erlebnisse machten das Wochenende zu einem Erfolg. Der Verein freut sich schon auf die nächste Runde – mit einem Hauch mehr Fisch, aber garantiert genauso viel Spass.
Bilder findet ihr in unserer Galerie.